Jahrestagung der Stefan-Zweig-Gesellschaft

Roman Reisinger (Univ. Salzburg), Stefan Zweig und seine Begegnungen mit französischen Autoren verschiedener Regionen, Thomas Assinger (Univ. Salzburg), L’homme et l’œuvre. Stefan Zweig als Kritiker französischer Literatur

  • Tagung 19. Jahrhundert
  • 15:00 Uhr (25.09.) - 17:30 Uhr (25.09.)
  • DHIP

Klaus Oschema, Begrüßung

Roman Reisinger (Univ. Salzburg), Stefan Zweig und seine Begegnungen mit französischen Autoren verschiedener Regionen 

In unserer Reihe »Junge Wissenschaft«
Thomas Assinger
(Univ.
Salzburg), L’homme et l’œuvre. Stefan Zweig als Kritiker französischer Literatur

Stefan Zweig (1881–1942) war ein international berühmter Schriftsteller und Pazifist aus Wien, der von 1919 bis 1934 in Salzburg lebte und, bedingt durch die politischen Zeitläufte, ab 1934 im Exil zu leben entschied (London, USA, Brasilien). Er zählt zu den meistübersetzten deutschsprachigen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Besonders in Frankreich, wo weniger bekannte Facetten seines Schaffens jetzt zu entdecken sind, hat er heute noch eine außerordentlich große Lesergemeinde. 

Die »Internationale Stefan Zweig Gesellschaft« veranstaltet ihre Jahrestagung 2025 in Paris, nachdem sie in den vergangenen Jahren erfolgreiche Tagungen in Hamburg, Dresden, Ostende, London und Salzburg abgehalten hat.

Ziel der Tagung in Paris ist es, unsere Mitglieder und Gäste mit jenen Örtlichkeiten in Paris vertraut zu machen, die Stefan Zweig besucht, wo er gelebt oder über die er geschrieben hat. Stefan Zweig liebte Paris, hielt sich oft in der französischen Metropole auf, hatte in Paris und Frankreich zahlreiche befreundete Schriftstellerkollegen. Sein reger Briefverkehr mit ihnen zeugt davon, dessen Veröffentlichung in naher Zukunft zu erwarten ist.

Wie eng sich Stefan Zweig mit Frankreich und Paris verbunden fühlte, zeigt seine Aussage im April 1940 : »Je ne suis jamais senti un étranger en France«.


Veranstaltung auf Deutsch.

In Kooperation mit der Österreichischen Botschaft in Paris, dem Österreichischen Kulturforum Paris, der Association Romain Rolland und dem DHIP.
 

Bildlegende: Stefan Zweig, 1927 (Atelier Foto Setzer, Wien)